Unmoderierter Remote Usability Test

Was ist ein unmoderierter Remote Usability Test?

Von einem unmoderierten Remote Usability Test spricht man dann, wenn Testteilnehmende vordefinierte Aktivitäten zur Verwendung eines Designs oder einer Nutzeroberfläche bearbeiten. Die Testteilnehmenden entscheiden, wann und wo sie den Test durchführen möchten, und verwenden ein Online-Tool (wie UserTesting), um teilzunehmen, Feedback zu geben und die Session aufzuzeichnen.

Die Testteilnehmenden teilen ihre Gedanken mit, während sie an den Aufgaben arbeiten, und die Leiter*innen des Tests können die aufgezeichneten Sessions zu einem späteren Zeitpunkt ansehen. Die Leiter*innen kommunizieren nicht in Echtzeit mit den Testteilnehmenden. Folgefragen können direkt in den Test integriert werden, oder aber die Testteilnehmenden werden im Nachgang erneut kontaktiert. Warum sind unmoderierte Remote Usability Tests hilfreich?

Unmoderierte Remote Usability Tests sind ideal, wenn du Folgendes erzielen möchtest:

  • sehr schnell Feedback erhalten – wenn du nicht nach sehr spezifischen demografischen Profilen suchst, werden Tests häufig noch am selben Tag von UserTesting-Panelteilnehmenden bearbeitet
  • größere Personengruppen erreichen – da nicht bei jeder Session Moderator*innen anwesend sein müssen, können oft mehr Testteilnehmende einbezogen werden

Wann sollte ein unmoderierter Remote Usability Test durchgeführt werden?

Unmoderierte Remote Usability Tests können jederzeit durchgeführt werden. Besonders wertvolle Erkenntnisse liefern sie jedoch, wenn sie in der frühen Design- und Prototypphase eingesetzt werden.

Was kann mit einem unmoderierten Remote Usability Test getestet werden?

  • eine bereits veröffentlichte Webseite oder App
  • ein Prototyp einer Webseite oder App (vorausgesetzt, sie ist irgendwo gehostet)
  • nicht-digitale Erfahrungen wie das Auspacken eines Produkts
  • und vieles mehr …

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